Phänomen Paris Hilton - Wenn das Image zum Beruf wird |
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| Beschreibung: Jeder kennt Paris Hilton. Sie hat viele Fans, verdient Millionen, obwohl sie eigentlich nichts kann.
Paris Hilton - ein Phänomen Kennen Sie Paris? Nein, nicht die Hauptstadt von Frankreich, ich meine Paris Hilton. Wer kennt die eigentlich nicht? Diese Frau ist ein Phänomen, also eine Erscheinung oder man denkt man hat eine Erscheinung, wenn sie auftaucht.. Sooo jung, also Mitte 20, und schon so berühmt. Die muss ja echt was drauf haben, wenn sich alle um sie reißen. Ja was hat sie denn eigentlich drauf? Eine gute Frage. Nun sie hat erstmal reichlich blonde Haare auf dem Kopf. Ob sie auch was drin hat, weiß man nicht so genau, es hat manchmal den Anschein, als wäre da noch sehr viel Platz im Innern ihres hübschen Köpfchens. Man sollte ihr vielleicht mal eine Gehirntransplantation vorschlagen. Wer ist eigentlich Paris Hilton? Nun zuallererst einmal ist sie verwöhntes Töchterlein, dann noch Partygirl und das wohl ziemlich hauptamtlich. Sie ist reichlich beschäftigt damit, Papis Millionen beim Shoppen auszugeben und auf Partys junge Männer abzuschleppen, deren Kontoauszüge sie sicher erst prüfen lässt, ehe sie sich mit ihnen näher befasst. Kann sehr anstrengend sein so ein Leben in der High Society. Deshalb fallen ihr auch manchmal aus ihrem Täschchen ein paar Kleinigkeiten heraus, die heftig nach Drogen aussehen. Vitaminpillen schleppt sie sicher nicht mit sich herum. Paris Hilton lässt keine Gelegenheit aus, sich mit Peinlichkeiten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu sichern. Eine Nacht in Paris (sprechen Sie es aus wie Sie wollen), ein angeblich privates Video, das Fräulein Hilton bei sehr privaten Spielen mit einem Lover zeigt, geriet angeblich ungewollt an die Öffentlichkeit und seitdem ist sie bekannt. Sie pflegte ihr Image vom niedlichen kleinen Mädchens, übte dümmliches Grinsen (ein echtes Naturtalent), sprach nur noch mit Piepsstimme und schleppte fortan Hündchen Tinkerbell mit sich herum, das sie mit sinnvollen Geschenken wie diamantbesetzten Halsbändern überschüttete. Das nennt man echte Tierliebe. Leider wurde Tinkerbell größer, passte nichts mehr ins Klischee und verschwand in der Versenkung. Fräulein Nichtsnutz kann eigentlich gar nichts, klar sie hat mal ein Liedchen geträllert und ein paar Leute haben sogar die CD gekauft, aber ein Beruf? Eine Ausbildung? Fehlanzeige. Trotzdem verdient sie Millionen mit Werbeverträgen, die Welt ist offensichtlich ganz wild darauf, sich von ihr etwas andrehen zu lassen. Sie hat Fanclubs und vor allem junge Mädchen brechen bei ihrem Anblick in hysterisches Geschrei aus. Was um Himmels willen finden sie an ihr so bewundernswert? Dass sie es schafft, die ganze Welt um ihre untätigen Finger zu wickeln? Sie lebt auf großem Fuße (wirklich, sie hat Schuhgröße 42!) und findet genügend willige Opfer, die auf ihr affiges Getue reinfallen. Nun hat Paris aber zum ersten Mal ein echtes Problem, eins das nicht mal Papi mit seinem vielen Geld und seinen tollen Anwälten lösen kann. Irgendwie muss sie es geschafft haben, an einen Führerschein zu kommen, seitdem macht sie Amerikas Straßen unsicher und demoliert diverse Nobelkarossen, eigene und andere. Und lässt sich dann auch noch mit Alkohol am Steuer erwischen. Wahrscheinlich ist das gar nicht so schwierig, denn man fragt sich, ist sie jemals nüchtern? Da muss man doch nur blind zugreifen. Jedenfalls wurde ihr der Führerschein entzogen, was Mademoiselle nicht daran hinderte, trotzdem zu fahren. Hat sie das nötig? Bei dem vielen Geld muss doch wohl ein Chauffeur dransitzen. Oder hat sie mal wieder nicht nachgedacht und sich darauf verlassen, dass sie mit allem und jedem ungeschoren davon kommt. Diesmal hat sie sich wohl verrechnet, denn man hat ihr einen Knastaufenthalt von 45 Tagen aufgebrummt, den sie demnächst antreten muss. Selbst im Gerichtssaal soll sie in ihre übliche Pose verfallen sein, um den Richter zu becircen. Und als der offensichtlich immun gegen ihre Reize war, fing ihr Mütterlein an zu kreischen und zu wettern ob der himmelschreienden Ungerechtigkeit, die ihrem Prinzesschen widerfährt. Fräulein Hilton findet sich auf dem Boden der Tatsachen wieder, die ihr gar nicht gefallen, und quittiert dies mit bitteren Tränen. Die Aussicht auf ein Simple Life nicht als Dokusoap mit ihrer magersüchtigen Busen- (hat sie überhaupt einen?)-freundin oder ?feindin(so genau weiß man das nicht) Nicole Richie, sondern in Gesellschaft echter Knastschwestern im Gefängnis scheint ihr gar nicht zu gefallen. Dabei könnte sie mit ihrem ausgeprägten Geschäftssinn zur Selbstvermarktung doch auch diese Wendung des Schicksals zu ihren Gunsten nutzen nach dem Vorbild von Naomi Campbell. Die hat nämlich den Weg zum Antritt ihrer Putzstrafe, die sie eine Woche lang absolvieren musste, als Laufsteg genutzt und sich, gegen ein anständiges Honorar versteht sich, von Fotografen ablichten lassen. Jeden Tag. Paris im Knast mit Handschellen, Paris wie sie aus dem Blechnapf isst, Paris in Sträflingsklamotten, und all das als Unterhaltungssendung im Vorabendprogramm, das hätte doch was. Das brächte Einschaltquoten, von denen andere nur träumen können und würde ihr den Aufenthalt so richtig vergolden, sodass sie hinterher wieder ein paar Edelschlitten kaputt fahren kann. Man darf gespannt sein, wie es ausgeht, ob sie wirklich ihre Haftstrafe antreten muss oder ob Arni Schwarzenegger, der ja vom Showbusiness auch so einiges versteht, sie im letzten Moment davor bewahrt. So oder so, die Hoffnung, dass sie einen kostenlosen Aufenthalt im staatlichen ?Hotel? nutzen würde, um in sich zu gehen und ihr Leben gründlich zu überdenken, ist ohnehin verschwindend gering. Nachtrag: Nach neuesten Informationen hat Fräulein Flatterhaft ihren Widerstand gegen ihre Haftstrafe aufgegeben und wird am 5. Juni in den Bau gehen. Allerdings wird sie ihre Strafe nicht zusammen mit dem gemeinen Fußvolk verbüßen, sondern in einem Extratrakt der betreffenden geschlossenen Anstalt mit schwedischen Gardinen in einer Einzelzelle absitzen.Sicherlich mit nicht dem üblichen Standard entsprechenden Vergünstigungen. Da hat doch bestimmt der Papi seine Goldfinger im Spiel gehabt. Zudem ist ihr wegen angeblich guter Zusammenarbeit mit der Justiz die Hälfte der verhängten Strafe schon im Voraus erlassen werden, sodass sie nur noch 23 Tage brummen muss. Das heißt, sie ist noch bevor sie ihre Strafe überhaupt angetreten hat, quasi schon mal vorzeitig wegen guter Führung entlassen worden. Nicht die erste und sicher auch nicht die letzte Merkwürdigkeit des amerikanischen Rechtswesens - seit der Prozesse um O,.J. Simpson und Michael Jackson muss man in Amiland in Sachen Recht eigentlich immer mit allem rechnen, nur vielleicht nicht mit Gerechtigkeit und Gleichbehandlung. Terminator Arnie hatte anscheinend auch kein Erbarmen mit dem prominenten Blondchen, er macht lieber Schlagzeilen mit Überlegungen, die Todesstrafe wieder einzuführen und denkt intensiv über die Weiterbildung von Henkern nach. Tja, Bildung ist eben alles, auch im Wilden Westen! |
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