Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge |
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| Beschreibung: Statt einer durchlaufenden Handlung, ranken sich in Rilkes einzigstem Roman nur bruchstückhafte Erinnerungen, Eindrücke und Reflexionen, um das Leitmotiv der Angst vor Tod, Krankheit und Vereinsamung. Erst nach und nach lassen sich Zusammenhänge erkennen. Bilder des Ekels, der Krankheit, der Armut und vor allem des Todes beschäftigen ihn in seinen Aufzeichnungen sehr. Er hat sogar seine eigene Theorie zum Sterben entwickelt.
Malte Laurids lebt in einer kleinen Mietswohnung in Frankreich. Dort sitzt er oft an seinem Tisch und schreibt seine Eindrücke und Erlebnisse auf. Zuerst beschreibt er nur Dinge, die er gesehen und beobachtet hatte, später schreibt er wild alle Erinnerungen an seine Kindheit auf. Eines Tages wird Malte aus Frankreich gerufen, sein Vater würde im Sterben liegen. Aber bis Malte angereist war, war sein Vater in einer Mietswohnung gestorben. Es war der letzte Wunsch seines Vaters, von einer Nadel dass Herz durchbohrt zu bekommen, um sicher zu gehen, tot begraben zu werden. "Eine der großen Durchbruchleistungen der modernen Literatur." (H.E. Holthusen). |
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